SOLISTENENSEMBLE KALEIDOSKOP + MARTIN EDER

BLACK HOLE

in den Sophiensälen vom 25.-28. Februar 2016

 

 

Black Hole ist eine installative Musikperformance, die sich in Form eines Requiems mit der Kraft und den Abläufen von Trauerritualen und der Interaktion von Bewusstem und Unbewusstem beschäftigt. Hierfür schaffen das Solistenensemble Kaleidoskop und der Künstler und Hypnotiseur Martin Eder eine jenseitige akustische und visuelle Zwischenwelt – auf der Suche nach den Möglichkeiten von gemeinschaftlichen Erfahrungen in der Trauer. Das Publikum befindet sich auf der Bühne und wird Teil des von den Musiker*innen und Martin Eder initiierten Rituals.

 

Trauer ist ein körperlicher Zustand, eine Körperlichkeit, die nach einem Ausdruck verlangt, um sie zu verarbeiten. Mit Hilfe der Hypnose, einem Verfahren zum Erreichen eines tief entspannten Wachszustands, werden diese Erfahrungen für das Publikum körperlich erlebbar. Musik von u. a. Ockeghem, Tenney und Valikoski dient als Material für ein neues Requiem.

 

Im Zusammenspiel von Musik, Raum und gemeinsamen rituellen Handlungen behandelt Black Hole die schwindende Bedeutung der Trauer in einer sich zunehmend individualisierenden Gesellschaft sowie die Suche nach Riten, die den Tod weiter in und über eine Gemeinschaft musiktheatralisch erfahrbar machen.

 

„Das Ritual müsste wie eine künstlerische Komposition sein, alle unsere Sinne sollten angesprochen werden und die Möglichkeit der Beteiligung und Mitwirkung erhalten.“

Jorgos Canacakis

 

 

MIT Solistenensemble Kaleidoskop, Martin Eder KONZEPT, REGIE Michael Rauter, Martin Eder

KÜNSTLERISCHE BERATUNG Bianca van der Schoot, Suzan Boogaerdt AUSSTATTUNG Martin Eder DRAMATURGIE Bastian Zimmermann MUSIKKONZEPT, KOMPOSITION Paul Valikoski, Michael Rauter, Martin Eder VIDEO Moritz Stumm TON Johann Günther BÜHNENBILDASSISSTENZ Lilli Moors

 

Eine Produktion von Solistenensemble Kaleidoskop. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. Mit Unterstützung der Rudolf Augstein Stiftung. Medienpartner: zitty, taz.die tageszeitung